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Alle atmen

auf

(Reportage  vom 21.01.98)

Suncloud

Katarina hat sich beruhigt

"Wer hätte das gedacht, dass uns plötzlich der Himmel auf den Kopf fallen würde."

Für Wochen drohten schwere Tropische Wolken am Horizont vor Nord-Ost Australien. Zwei Wirbelstürme vor der Küste, waren für Tage Stationär.

Brandung im Wirbelsturm

 

That blew me away.......

 

Obwohl 50 bis 80 km/h Winde nicht gerade Ruhe vor dem Sturm genannt werden können wird das Phänomen wenn ein Zyklon für einige Tage stoppt, als ein Zeichen gesehen das  der Sturm "zunimmt".

Wie wohl überall auf der Welt werden bei diesen äußerst unfreundlichen Voraussichten auf die Launen der Natur, alle Schoten dicht gemacht. Es verkriechen sich alle hinter dem Häuslichen Herd und hoffen auf baldige Ruhe.

Diese Ruhe kam für viele Bewohner des tropischen Norden in der Neujährlichen Regensaison diesmal nicht ganz. Beruhigt dadurch das keiner der Wirbelstürme das Festland direkt aufsuchte und noch rechtzeitig abschwächte, konnten sie sich den Aufräumarbeiten der Misere widmen.

Überschwemmungen hatten das Leben der über riesige Gebiete verstreuten Gemeinden zum Teil tragisch verändert. Es wurde  von weggeschwemmten Häuser, Hab und Gut, sowie Maschinen und Fahrzeugen die von wilden Sturmfluten in Richtung Ozean geschwemmt wurden, berichtet.

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Leben in den Tropen ist nicht nur Sonnenschein, Hitze, Luftfeuchtigkeit, tiefgrüne dichte Wälder und bunte Vögel; das merkt jeder spätestens wenn die Kokosnüsse tief fliegen.

Windstärken die im Zentrum eines Wirbelsturm bis zu 200 km/h zunehmen können, erfordern ein ausgeklügeltes System an Frühwarnung und Vorbereitung auf den Notfall. Die genaue vom Zyklon Watch organisierte Überwachung in Zusammenarbeit mit öffentlichen Organisationen, Gemeinden, Bevölkerung und Farmern, sowie der Bushfeuer Brigaden und Nationalpark Verwaltungen, soll die Sicherheit tausender Menschen gewährleistet werden.

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Mit einer Tausenden Kilometer langen Küste sind Sicherheitsdienste auf Hochtouren. Unzähligen Schiffe, der kommerziellen Schifffahrt mit ihren Ozeanriesen bis zum  Weltenbummler auf seinem Segelkahn, muss zuverlässige Wetterauskunft geboten werden. Eine Sicherheit Netz das sich bis über die Inseln des Asiatischen Raum erstreckt, unterstützt durch Funk und Satelliten Technologie, lotst die Seeleute um die gefährliche Wetterfront. Die nicht leicht einzuschätzende Natur einer Tropischen Gewitterfront erlaubt den zuständigen Behörden keinen Spielraum für Fehler. Die Australische Küstenwache kann Stolz auf eine alte Tradition die vielen Menschen das Leben rettet, zurück blicken.

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Durch Beobachtungen und Studien der oft über viele Jahrzehnte liegenden Ereignissen konnten vitale Aspekte zur Wohn- und Sicherheit Behausung der in der Südsee Lebenden Völker gesammelt werden.

So zeigte ein 1908 den Rockhampton Fluss Richtung Inland wandernder Wirbelsturm das die nahezu 100 Kilometer Reise Fluss aufwärts durchaus möglich ist.

Das Unwetter schockte die kleine Pionier Siedlung die sich durch die Entfernung zur Küste in Sicherheit wiegte.

Niemand am Strand.....

 

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Keine gute Aussicht......

 


Aufräumarbeiten sind im vollem Schwung. Während sich die Queensländische Regierung zur sofortigen Wiederherstellung der Straßen und Brücken Verbindungen verpflichtete, wird Hilfe für die Bevölkerung dringend benötigt


Es hatte auf ein Gebiet geregnet das zirka in der Größe der Schweiz, Bayern und Österreich entspricht. Bewohner dieser Gebiete kennen tropische Wetter Umschwünge, sie hatten gelernt damit zu Leben. Doch eine Saison wie diese, war  seit mehr als 40 Jahre nicht berichtet worden.

 

 

Moonshine Storm

 

Gewitter Wolke

Dark Moon

Darwin hatte Tracy

Die Erinnerung ist noch frisch. Als am Weihnachtsabend in 1974 der Zyklon Tracy mit Spitzenwinden bis zu 240km/h, die damals 70 000 Seelen Gemeinde in Darwin überraschte. Die Stadt  an der steilen Felsen Küste des Nördlichsten Australien, erfuhr die tobende Kraft eines Wirbelsturm. 80%  der damals bestehenden Gebäude wurden zerstört.

"Erst hat es so gestürmt das alles nur geflogen ist. Die Bevölkerung drängte sich in die Steingebauten Sicherheitsgebäude. Schulen, Sporthallen, öffentliche Gebäude bieten bei diesen Unwettern ausreichenden Schutz. Gut ausgearbeitete Evakuierungspläne sind allen Bekannt." sagte Mary Smith eine Augenzeugin des 1974 Unwetter.

Nord Queensland von Tropischen Regenfällen überschwemmt

SatMovie

Sehen Sie die dramatischen Wetter Veränderungen ausgelöst durch einen Zyklon. Satelliten Aufnahmen über den Zeitraum von 24 Stunden


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